Hüftendoprothetik (bei Hüftgelenksarthrose)


Herr Priv.-Doz. Dr. med. univ. Armin Keshmiri ist spezialisiert auf die minimalinvasive Implantation in der Hüftendoprothetik. Durch eine spezielle Technik ist es ihm möglich über kleinste Schnitte, muskelschonend und ohne Verletzung von umliegenden Weichteilstrukturen zu operieren. Durch eine zusätzlich verwendete Navigationstechnik lässt sich bei das "Mini-Implantat" noch kontrollierter und präziser durch exakte präoperative Planung positionieren.

Jeder Patient bewegt sich unterschiedlich. Daher sollte die Lage einer Hüfttotalendoprothese so optimiert sein, dass die individuelle Biomechanik berücksichtigt wird. 
Untersuchungen haben gezeigt, dass das Becken besonders stark nach vorne rotiert. Diese Beckenrotationen sind patientenspezifisch und verändern die funktionale Lage der Gelenkpfanne während der verschiedenen Tätigkeiten des täglichen Lebens.

In der Vergangenheit wurde die optimale Ausrichtung der Hüftpfanne durch generalisierte Winkel definiert. Es wurde eine Neigung zur Seite von 35 bis 45 Grad und eine Neigung zur Seite von 5 bis 30 Grad empfohlen. Jedoch besteht aktuell in der Literatur keine Einigkeit hinsichtlich der ursprünglich empfohlenen Winkel. Vielmehr wird aktuell auf die individuelle Anpassung der Prothese an den Patienten diskutiert.

Die sehr guten Ergbnisse nach der Implantation einer "Mini - Hip" Prothese spiegeln sich in der Patientenzufriedenheit und der schnellen Regeneration wieder. Bereits am ersten Tag nach der Operation stehen die Patienten auf eigenen Beinen und beginnen mit der physiotherapeutischen Beübung. Aufgrund der muskelschonenden Operationsmethode ist die normalerweise notwendige Rehamaßnahme nicht zwingend erforderlich. Die ambulante Physiotherapie ist in den meisten Fällen ausreichend.

Publikationen PD Dr. med. univ. Keshmiri