Arthrose


Hüftarthrose beidseits

Bei der Hüftgelenksarthrose, auch Koxarthrose genannt, handelt es sich um eine verschleißbedingte Erkrankung des Hüftgelenks. Bei einer gesunden Hüfte verhindert der Knorpel eine direkte Reibung zwischen dem Knochen des Hüftkopfes des Oberschenkels und der Hüftpfanne des Beckens. Aufgrund einer Überlastung, Verletzungen oder Fehlstellungen kann sich der Knorpel abnutzen, bis im schlimmsten Falle Knochen auf Knochen reibt. In Folge der Hüftarthrose leidet der Betroffene an Schmerzen und an einer eingeschränkten Beweglichkeit oder sogar an einem steifen Hüftgelenk.

Konservative therapie

Bei beginnenden Schmerzen aufgrund fortgeschrittener Hüftarthrose gilt es so lange wie möglich konservative Maßnehmen auszuschöpfen. Hierbei spielt die entzündungehemmende Therapie mit orthobiologischen Maßnahmen und Zelltherapieformen eine wesentliche Rolle. Auch die Analyse des Gangbildes zur entsprechenden physiotherapeutisch unterstützen Mobilisierung des Hüftgelenkes zusammen mit der individuellen Einlagenversorgung bringt den Patienten oft sehr lange eine Beschwerdelinderung.

Operative Therapie

Sollte der Schmerz das tägliche Leben beeinflussen und die Nachtruhe stören, so ist ein operativer Ersatz des Gelenkes nicht mehr zu vermeiden und zu empfehlen, da der künstliche Hüftgelenkersatz in kurzer Zeit zu einer deutlichen Verbesserung der Beweglichkeit und einer zügigen Reduktion der Schmerzen führt. Assoc. Prof. Armin Keshmiri ist seit Jahren aufgrund seiner umfangreichen Ausbildung an diversen spezialierten Einrichtungen einer der führenden Operateure auf dem Gebiet der minimalinvaiven Hüftprothesenimplantation. Ausserdem verfügt er über die Möglichkeiten und das Wissen als einer der internationalen Protagonisten diesen Eingriff navigiert durch zu führen.

Er bedient sich bei der operativen Versorgung einer minimalinvasiven Technik, bei der die Muskulatur nur gespreizt aber nicht abgelöst oder durchtrennt werden muss. Somit ergibt sich nicht nur ein kosmetisch sehr ansprechendes Ergebnis mit einer Narbe von 5-6 cm, sondern auch eine äußerst schnelle Regeneration und Schmerzfreiheit durch die der Patient bereits am Tag der Operation mobilisiert wird und nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen kann.


5 cm Miniinzision hüfte

5 cm Miniinzision

Eine anschließende Rehamaßnahme ist möglich aber in vielen Fällen gar nicht notwendig. Die oftmals in anderen Kliniken verwendeten sehr großen Prothesen führen aufgrund des notwendigen größeren Zugangs häufig zu Muskelschwäche und Kraftminderung nach operativer Versorgung. Auch die deutlich längere Inzision von bis zu 30 cm ist kosmetisch nicht ansprechend und bedarf einer deutlich längeren Regenerationsphase.

Je nach Lebenswandel und Alter des Patienten erfolgt eine Keramik/Keramik oder eine Keramik/Polyethylen Gleitpaarung der eingebrachten Prothesenkomponenten. Durch seine wissenschaftlichen Arbeiten ist Herr Assoc. Prof. Armin Keshmiri mit der Verwendung der besten Gleitpaarung mit längster Prothesenstandzeit vertraut.


Modell des MiniHip® Implantats

Im Vergleich zu den in anderen Kliniken verwendeten Implantaten kann Herr Assoc. Prof. Armin Keshmiri durch die Verwendung seines etablierten minimalinvasiven Zuganges in Kombination mit der "Mini-Hip" Prothese ausgesprochen knochensparend und ohne die Muskulatur zu verletzen einen viel kleineren Hautschnitt im Vergleich zu übrigen Versorgungen verwenden. Unten sehen Sie links im Bild eine herkömmliche Hüftprothese im Vergleich zur rechts implantierten Mini-Hip Prothese. Die Narbengröße ist im Rahmen der Mini-Hip Implantation von Herrn Assoc. Prof. Armin Keshmiri um ein Vielfaches kleiner als auf der in einer anderen Klinik versorgten Seite.


Lange inzision alte Prothese

Lange inzision alte Prothese

langschaftprothese und minihip

Röntgenbild nach Hüftprothesenimplantation, links im Bild alte Prothese, rechts Mini-Hip

kurze inzision Minihip

kleine inzision Mini Hip