HÜFTGELENKARTHROSE


Bei der Hüftgelenksarthrose, auch Coxarthrose genannt, handelt es sich um eine verschleißbedingte Erkrankung des Hüftgelenks. Bei einer gesunden Hüfte verhindert der Knorpel eine direkte Reibung zwischen dem Knochen des Hüftkopfes des Oberschenkels und der Hüftpfanne des Beckens. Aufgrund einer Überlastung, Verletzungen oder Fehlstellungen kann sich der Knorpel abnutzen, bis im schlimmsten Falle Knochen auf Knochen reibt.

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In Folge der Hüftarthrose leidet der Betroffene an Schmerzen und an einer eingeschränkten Beweglichkeit oder sogar an einem steifen Hüftgelenk. Jeder Patient bewegt sich unterschiedlich. Die Lage einer Hüfttotalendoprothese sollte dies unbedingt berücksichtigen. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Becken besonders stark in der sagittalen Ebene rotiert. Diese Beckenrotationen sind patientenspezifisch und verändern die funktionale Lage der Gelenkpfanne während der verschiedenen Tätigkeiten des täglichen Lebens.


Therapieformen


Sollte der Schmerz das tägliche Leben beeinflussen und die Nachtruhe stören, so ist ein operativer Ersatz des Gelenkes nicht mehr zu vermeiden oder auch zu empfehlen, da der künstliche Hüftgelenkersatz in kurzer Zeit zu einer deutlichen Verbesserung der Bewglichkeit und einer zügigen Reduktion der Schmerzen führt. Wir im Knee and Hip Institute Munich bedienen uns dabei der minimalinvasiven Technik, bei der die Muskulatur nur gespreizt aber nicht abgelöst wird. Somit ergibt sich nicht nur ein kosmetisch sehr ansprechendes Ergebnis mit einer Narbe von 5 - 6 cm, sondern auch eine schnelle Mobilisierung bei minimalen Schmerzen. PD Dr. med. Armin Keshmiri ist seit Jahren einer der führenden Operateure auf dem Gebiet der minimalinvaiven Hüft TEP. Ausserdem verfügt er über die Möglichkeiten und das Wissen als einer der internationalen Protagonisten diesen Eingriff navigiert durch zu führen.