DIE ORTHOBIOLOGIE GILT ALS MEILENSTEIN IN DER ORTHOPÄDIE


Wenn man sich die Entwicklung in der Orthopädie anschaut, so sind im Abstand von 30 Jahren Meilensteine zu erwarten. Nach der Knochenbruchversorgung mit Platten und Schrauben, gefolgt von dem künstlichen Gelenkersatz, war die letzte Innovation das arthroskopische Operieren mit dem Ziel gelenkerhaltender Eingriffe – im Besonderen in der Sportorthopädie. Die Orthobiologie stellt nun den nächsten Entwicklungsschritt dar. Bei der Orthobiologie können sowohl akute und chronische (Sport-)Verletzungen als auch degenerative chronische Erkrankungen, die bislang operativ behandelt wurden, durch die Verwendung von körpereigenen Zellen therapiert, geheilt und in manchen Fällen sogar regeneriert werden. So lassen sich Operationen mit langwieriger Nachbehandlung und Schmerzen umgehen oder zumindest hinauszögern.

Die Orthobiologie bietet zudem die Möglichkeit, große operative Eingriffe durch deutlich kleinere zu ersetzen und diese mit orthobiologischen Verfahren zu kombinieren, um so ein besseres und schnelleres Ergebnis zu erreichen. Bei der Orthobiologie werden aus körpereigenen Substanzen wie Blut, Knochenmark oder auch Fett entzündungshemmende Faktoren, Wachstumsfaktoren und in manchen Fällen sogar teilungsfähige, noch nicht programmierte Zellen gewonnen, ohne diese manipulieren zu müssen oder extern aufzuarbeiten. Diese applizieren wir in einem ambulanten Set-up in einer Sitzung an den verschiedensten Stellen und Verletzungen – entweder unter Lokalanästhesie und bei Gelenkbehandlungen im Bereich der Schulter, des Ellenbogens oder auch der Wirbelsäule mithilfe von ultraschallgesteuerten Techniken.

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