Ganganalyse


Ein Zeichen dafür, dass nicht alles „im Lot“ ist, sind anhaltende Schmerzen in einem oder dem gesamten Bereich der Wirbelsäule inklusive dem Nacken, persistierende Schmerzen im Bereich der oberen und der unteren Extremität – oder auch ein Wechsel der Schmerzen nach dem Zufallsprinzip.
Das Motto „trage es mit Fassung“ erscheint uns aus dem Knee and Hip Institute Munich (KHIM) nicht mehr zeitgemäß, denn mit unserer State-of-the-Art-Technologie – der 4D-Wirbelsäulenvermessung und Ganganalyse – können wir einen vollständigen Einblick gewinnen und herausfinden, wo der Körper einen „Roadblocker“ eingebaut hat.
Wie aktiv jemand ist oder nicht, ist nicht relevant. Das Alter hat auch keine Bedeutung. Wir im KHIM legen vor allem ein Augenmerk darauf, ob unsere Patienten sich in ihrem Körper wohlfühlen. Wir schauen danach, ob die Bewegungsabläufe rund, physiologisch, effizient und effektiv sind.
Die Ganganalyse und 4D-Wirbelsäulenvermessung ermöglichen es uns, das Körperempfinden unserer Patienten zu visualisieren, wissenschaftlich greifbar und damit therapierbar zu machen.


Was genau wird bei der 4D-Wirbelsäulenvermessung gemessen?


Mit Video-Rasterstereographie, die weniger Strahlung als eine Glühbirne hat, Triangulation, rekonstruierender dreidimensionaler Photogrammetrie und Bildverarbeitung wird ein visibles Modell erzeugt, das an einen 3D-Druck erinnert. Die Oberfläche des Rückens wird auf die Genauigkeit von 0,2 Millimetern angelegt. Die Oberflächentopographie kann dann durch die Mathematik der Differentialgeometrie bis zu einer Genauigkeit von einem Millimeter mit dem Skelettsystem korrelieren (manuelle Palpationen führen zu einem mittleren Fehler von etwa fünf Millimetern). Wenn man so viele Messungen wie möglich automatisiert (Vermeidung der Fehler bei der Markerpositionierung) und mit 300 Frames alle fünf Sekunden aufzeichnet (entsprechend einer Frequenz von 60 Hertz), kann madie Rotation des Wirbels bis zu einem mittleren Fehler von drei Grad, die laterale Abweichung bis zu vier Millimeter (beide Parameter gleich dem Messfehler von Röntgenstrahlen) und eine Beckenschiefstellung (oder Neigung) und Torsion mit einer Genauigkeit von weniger als einem Millimeter messen.
Gleichzeitig ist das Laufband mit einer druckempfindlichen Messplatte und einer analytischen Software ausgerüstet, um auch die Beinachse im statischen und dynamischen Verlauf sowie die Abrollbewegung des Fußes mit Druckspitzen und Kraftverteilung zu jeder Zeit des Gangbildes in verschiedenen Geschwindigkeiten